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Julia Krajewski akzeptiert Verwaltungsstrafe

Foto: Stefan Lafrentz

Julia Krajewski akzeptiert Verwaltungsstrafe

Der „Fall“ Julia Krajewski ist abgeschlossen. Bei ihrem Pferd Samourai du Thot hatte eine Medikationstrolle im Rahmen der Vielseitigkeits-Europameisterschaft in Strzegom die im wettkampf verbotene Substanz Firocoxib nachgewiesen. Dies ist ein Schmerz- und Entzündungshemmer, fällt aber nicht unter Doping. Der Weltverband FEI bietet bei erstmaligem Verstoß gegen die Medikationsregeln eine sogenannte Verwaltungsstrafe an. Das bedeutet, dass Julia Krajewski 1.500 Schweizer Franken Geldstrafe sowie Verwaltungskosten in Höhe von 2.000 Franken zahlen muss. Eine Turniersperre wird aber nicht auferlegt. Julia Krajewski hat die Verwaltungsstrafe akzeptiert und verzichtet darauf, das FEI-Tribunal anzurufen. Nach wie vor kann sie sich nicht erklären, wie die Substanz in ihr Pferd gelangt sein könnte (PSI berichtete ausführlich in der letzten Ausgabe).

Durch Krajewskis Disqualifikation hat das deutsche Vielseitigkeitsteam seine Silbermedaille verloren und rangiert nun abgeschlagen im letzten Viertel des Feldes. International ist das Verfahren jetzt abgehakt, aber national wird der Fall noch den Exekutivausschuss des DOKR beschäftigen. Das Gremium, das sich aus Mitgliedern des DOKR-Vorstandes zusammensetzt, will noch über Krajewskis Zukunft als Kaderreiterin und Nachwuchsbundestrainerin entscheiden.

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