Ausgabe 12/2013

Foto: Stefan Lafrentz

München

Schlechtes Wetter herrschte zwar bei der Pferd International auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, den Bedingungen und der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Und auch nicht den Leistungen in Viereck und Parcours. Zum wiederholten Male sicherte sich die Schwedin TinneVilhelmson-Silfven den Sieg in der Gesamtwertung der World Dressage Masters, dessen Finale hier zum vierten Mal ausgetragen wurde. Und im Großen Preis war Martin Fuchs nicht zu schlagen.

Foto: Karl-Heinz Frieler

Hamburg

Das Deutsche Springderby in Hamburg, es schreibt immer wieder ganz eigene Geschichten. In diesem Jahr die des Gilbert Tillmann, des Hufschmieds, der im sechsten Anlauf mit seinem bereits 19-jährigen Hello Max das wohl schwerste Springen der Welt für sich entscheiden konnte. Und ihn anschließend in den wohlverdienten Ruhestand schickte. Im Dressur-Derby hingegen stand eine ganz vorn, die zum ersten Mal in die Hansestadt gekommen war: Fabienne Lütkemeier.

Foto: Karl-Heinz Frieler

Ninja La Sillan

Er ist eins der erfolgreichsten Springpferde der Welt, der KWPN Wallach Ninja La Silla. Gerade auf den Championaten lieferte er unter seinem Reiter, dem Schweden Rolf-Göran Bengtsson, stets großartige Leistungen ab. Vize-Olympiasieger sind die beiden unter anderem, sowie Einzel-Europameister. Nun ist der kleine Fuchs mit dem großen Herzen von der sportlichen Bühne zurückgetreten. In Göteborg wurde er unlängst im Rahmen des Weltcup-Finals in die Rente verabschiedet.

Foto: Pikeur | Caremans

Alvaro de Miranda

Einst von Brasilien nach Belgien gezogen, um mit Nelson Pessoa zu trainieren, lebt der Brasilianer Alvaro de Miranda Neto heute gemeinsam mit seiner Frau Athina Onassis im niederländischen Valkenswaard. Dort bereitet er sich und seine Pferde auf die großen Aufgaben im Parcours vor. Das große Ziel dabei? Die Olympischen Spiele 2016 in seinem Heimatland. Darauf richtet er alles aus.