PferdeSport International Ausgabe 07/2017

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Ausgabe 07/17

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Leseproben Ausgabe 07/2017

Gestüt Fährhof

Gestüt Fährhof

Als der Bremer Kaffee-König Walther J. Jacobs sein 1958 im niedersächsischen Sottrum erworbenes Gestüt in eine Vollblut-Zuchtstätte umwandelte, waren die Experten ziemlich skeptisch. Heute ist es mit 17 Züchter-Championaten das erfolgreichste deutsche Vollblut-Gestüt der Nachkriegszeit. Eines seiner berühmtesten Pferde war Acatenango, einer der besten deutschen Vollblüter aller Zeiten. Der Name war sozusagen Programm – denn der großrahmige Fuchs gewann in einem wahren Ausbruch animalischer Energie sieben Gr.I-Rennen, zu denen 1985 auch das Derby gehörte, das er sich in grandioser Manier ein Jahr nach dem Erfolg des Zucht-Gefährten Lagunas holte. In den beiden folgenden Rennzeiten war Acatenango ebenfalls ein Ass und als dreimaliger „Galopper des Jahres” auf deutschen Bahnen ein Zuschauer-Magnet. Auch im Gestüt gebührt ihm als Vater von drei deutschen und einem französischen Derby-Sieger sowie anderer sehr guter Sprösslinge das Prädikat „Ausnahmeklasse”. Wie außergewöhnlich er war, beweist auch ein Kauf-Angebot des English National Stud, das zehn Millionen Pfund betrug, jedoch abgelehnt wurde. Der schwarz-gelbe Dress des Fährhofes ist auf den Rennbahnen zwar nicht mehr so häufig zu sehen wie früher. Auch große Erfolge sind dort seltener geworden. 2017 könnte sich das jedoch ändern…
Interview mit Christian Kukuk

Interview mit Christian Kukuk

Der 27-jährige Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum ist im Profisport erfolgreich unterwegs. Dritter mit Colestus im Großen Preis von Dortmund, Zweiter mit Cordess im Großen Preis von Neumünster, Sieg mit Limonchello NT im Großen Preis von Frankfurt. Dabei hatte Christian Kukuk eigentlich Fußballer werden wollen. Ein Anruf bei Ludger Beerbaum sorgte dann für reichlich Wirbel im Elternhaus. Wie er doch noch zum Reiten kam und Ludger Beerbaum von sich überzeugen konnte, verrät der Springreiter im Interview.
Signal Iduna Cup in Dortmund

Signal Iduna Cup in Dortmund

Es war ein kniffeliger Parcours, so viel stand schon einmal fest. Die Springreiter, die im Rahmen des Signal Iduna Cups in Dortmund beim Großen Preis des CSI4* an den Start gingen, bissen sich reihenweise an so manch tückischer Distanz die Zähne aus. Am Ende konnten sich nur sechs von insgesamt 50 Teilnehmerpaaren fürs Stechen qualifizieren. Dass es die erst 18-jährige Nachwuchsreiterin Sanne Thijssen aus den Niederlanden in diesen erlesenen Kreis geschafft hatte, war vom Publikum in der Westfalenhalle bereits mit kräftigem Applaus gewürdigt worden, als sie mit ihrem elfjährigen Holsteiner Hengst Con Quidam Rb dann auch noch zum Angriff überging, blieb dem Publikum die Spucke weg. Lesen Sie mehr über den Signal Iduna Cup in Dortmund und seine strahlenden Sieger in der aktuellen Ausgabe von PferdeSport International.