PferdeSport International Ausgabe 11/2018

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Ausgabe 11/18

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Leseproben Ausgabe 11/2018

Horses & Dreams in Hagen

Horses & Dreams in Hagen

Es war mucksmäuschenstill im Almased-Dressurstadion. Zuschauer, Fotografen, ja selbst die Richter schienen den Atem anzuhalten, als Cosmo und Sönke Rothenberger das Viereck betraten. Würde der Mannschaftsolympiasieger und zweifacher Silbermedaillengewinner von Rio im Grand Prix Special abrufen können, was sein bewegungsstarkes Pferd zu leisten vermag oder wird der elfjährige Wallach wieder die Nerven verlieren?
Sterrehof’s Calimero im Portrait

Sterrehof’s Calimero im Portrait

Calimero ist ein Kämpfer. Einer, dem Tierärzte in jungen Jahren nur den Hauch einer Überlebenschance gegeben hatten. Heute ist er das Spitzenpferd des routinierten Championatsreiters Marc Houtzager aus Holland. Der Quidam de Revel-Sohn stammt aus der Zucht von Astrid und Hans Horn von der holländischen Hengststation De Wiemselbach nahe der deutschen Grenze. Bevor Calimero in jungen Jahren zur Hengstleistungsprüfung antreten konnte, musste er wegen eines Hodenbruchs operiert werden. Die Operation verlief ohne Probleme, in der Rekonvaleszenz jedoch bekam Calimero eine Kolik und es traten weitere Komplikationen auf, die ihm fast das Leben gekostet hätten. Zehn Prozent Überlebenschance, schätzte der behandelnde Veterinär. „Es hat sehr lange gedauert, aber Calimero hat gekämpft“, erzählt Marc Houtzager, „und er hat es geschafft.“
Skandal: Przewalskis sind keine echten Wildpferde

Skandal: Przewalskis sind keine echten Wildpferde

1878 entdeckte der russische Forschungsreisende Nikolai Michailowitsch Przewalski in der Mongolei eine bis dahin noch unbekannte Pferdeart. Sie wurde wissenschaftlich beschrieben und als „equus ferus przewalski“ nach ihm benannt – und galt seitdem als letztes Wildpferd des Globus. Diese Ansicht wurde nun durch eine im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichte Studie widerlegt.