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EM Rotterdam: Deutsches Team souverän zu Gold

Foto: Stefan Lafrentz

EM Rotterdam: Deutsches Dressur-Team souverän zu Gold

 

 

 

Das deutsche Dressurteam bestätigte seine Rolle als haushoher Goldfavorit bei der Europameisterschaft in Rotterdam. Isabell Werth und die westfälische Stute Bella Rose erzielten das beste Einzelergebnis (85,652 Prozent), Dorothee Schneider und Hannoveraner Showtime FRH folgten auf Platz zwei (80,233), auch das drittbeste Ergebnis steuerte mit Sönke Rothenberger und dem niederländischen Wallach Cosmo ein deutsches Paar bei (79,084). Jessica von Bredow-Werndls Trakehner Stute Dalera BB, die wie Showtime bereits am Montag im ersten Teil des Grand Prix an der Reihe war, lieferte mit 76,894 Prozent das Streichergebnis. Mit einem ungeheuren Vorsprung von fast 15 Prozent hatte die Mannschaft die Goldmedaille in der Tasche (244,969 Prozentsumme).

Es sah ganz so aus, dass die Briten den Silberrang erobern. Charlotte Dujardin hätte mit der britischen Hannoveraner Stute Mount St. John Freestyle nur eine Prüfung im hohen 70er-Bereich zeigen müssen. Die zweifache Olympiasiegerin „lieferte“ weit mehr: 81,91 Prozent, Großbritannien brachte es auf rund 236 Prozent. Für die Niederlande wurde Bronze errechnet, die Schweden machten keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung, dass sie als Vierte keine Medaille gewonnen hatten.

Doch keine Viertelstunde später wurde die Rangierung durcheinander gewirbelt, denn in den Online-Ergebnissen tauchte Charlotte Dujardin als „eliminated“ auf. Bei der tierärztlichen Kontrolle am Ausritt war Blut an der linken Flanke der Stute nach Sporenwirkung festgestellt worden. In solchen Fällen besagt das FEI-Reglement zur Blood Rule, dass der Teilnehmer ausscheidet.

Das britische Team fiel auf Rang vier zurück, die Niederländer rückten auf und freute sich mächtig, im eigenen Land mit Silber dekoriert zu werden (230,14). Bester Reiter des Oranje-Teams war Edward Gal mit dem dänischen Hengst Glock’s Zonik (78,758). Für die Schweden nahm der Nationenpreis mit Bronze doch noch das erhoffte Ende (229,923). Erwartungsgemäß erzielte Patrik Kittel mit der Schweizer Stute Well Done de la Roche den Top-Score (78,261).

Die nächste Medaillenchance bietet sich den Dressurreitern am Donnerstag. Die besten 36 Paare aus dem Grand Prix treten zum Grand Prix Special an, die abschließende Kür der besten 18 ist für Samstag angesetzt.

Das Foto zeigt (v.l.) Dorothee Schneider, Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl, Sönke Rothenberger und Equipechef Klaus Roeser.

 

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