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GÖTEBORG

STEVE GUERDAT ERNEUT WELTCUP-GESAMTSIEGER

Spannender kann eine Entscheidung kaum verlaufen: Beim Weltcup-Finale der Springreiter in Göteborg waren starke Nerven gefragt. Die hat der Schweizer Olympiasieger und Titelverteidiger Steve Guerdat zweifelsohne. Als letzter Reiter der zweiten Finalrunde musste der 33-Jährige fehlerfrei bleiben – und steuerte den zehnjährigen Westfalen Corbinian erneut ohne Abwurf ins Ziel. Der Sieger der ersten Qualifikation hatte während des ganzen Wochenendes keinen einzigen Fehler kassiert und beendete sein inzwischen zehntes Weltcup-Finale mit null Punkten.

Daniel Deußer und der Niederländer Harrie Smolders hätten nur durch einen Abwurf Guerdats um Gold stechen können. So blieben beide bei drei Strafpunkten, aber da Smolders mit dem belgischen Hengst Emerald die zweite Runde schneller gemeistert hatte, wurde er Zweiter. Deußer und der westfälische Wallach Cornet d’Amour, die Sieger des Weltcup-Finals 2014 in Lyon, belegten nach traumschönen Runden den Bronzerang.

Marcus Ehning verpasste das Podium nur knapp. Im ersten Umlauf des Finales erlaubte sich der nordrhein-westfälische Landbeschäler Cornado NRW einen Abwurf, so dass am Ende mit sechs Strafpunkten der undankbare vierte Platz übrig blieb. Mit drei Nachkommen auf den ersten vier Plätzen – Corbinian, Cornet d’Amour und Cornado – bewies der eigenwillige Zuchthengst Cornet Obolensky einmal mehr seine herausragenden Qualitäten als Springpferdemacher.

Hinter Ehning ritt der Ire Denis Lnych mit dem Hannoveraner All Star auf Rang 5 (8 Strafpunkte). Christian Ahlmann wurde mit ebenfalls 8 Punkten, aber schlechterer Zeit, Sechster. Der Marler wird enttäuscht sein. Sein Hengst Taloubet Z blieb in der zweiten und dritten Qualifikation fehlerfrei und sprang überragend, aber in der ersten Prüfung, dem Zeitspringen, hatte Ahlmann den Hengst Colorit eingesetzt. Dessen Abwürfe belasteten Ahlmanns Punktekonto erheblich, so dass er aus eigener Kraft nicht weiter nach vorne kommen konnte.

Pech hatte Marco Kutscher. Seine Chacco-Blue-Tochter Chaccorina leistete vorzügliche Arbeit in den schweren Parcours und rangierte vor dem abschließenden zweiten Umlauf mit sechs Punkten noch in Podiumsnähe. Aber dann fielen gleich dreimal die Stangen – für Kutscher bedeutete dies am Ende Rang 12. Wacker geschlagen hat sich der deutsche Benjamin Niklas Krieg. Gemeinsam mit seinen vier deutschen Kollegen zog er in die dritte Prüfung ein, aber die Holsteinerin Carella patzte an zwei Hindernissen, so dass er sich für letzte Runde der besten 20 Paare nicht mehr qualifizieren konnte. Dennoch: An Erfahrungen hat der 22-Jährige ganz sicher gewonnen.

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