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Paris

Ahlmann Dritter im Grand Prix

Eine Woche vor dem Weltcup-Finale in Göteborg traf sich die internationale Springsport-Elite beim Fünfsterne-Turnier in Paris, dem „Saut Hermes“. Das vom Modeimperium Hermès gesponserte Event fand im alt-ehrwürdigen, im Jahr 1900 errichteten Grand Palais statt, ein architektonisches Meisterwerk mit imposantem Glaskuppeldach, das der eleganten Veranstaltung zwar noch mehr Exklusivität verlieh, das Springen jedoch aufgrund des starken Lichteinfalls noch anspruchsvoller machte. Für die deutschen Championatsreiter aber eine machbare Aufgabe. Der mit 400.000 Euro dotierte Große Preis, der Grand Prix Hermès, ging zwar an den in Frankreich lebenden 53-jährigen Marokkaner Abdelkebir Ouaddar im Sattel des französischen Hengstes Quickly de Kreisker vor dem Briten Scott Brash mit dem Oldenburger Hello Forever, doch die nächsten Plätze blieben in deutscher Hand. Christian Ahlmann aus Marl erlaubte sich im Sattel des belgischen Hengstes Epleaser van’t Heike (Foto) weder im Umlauf noch im Stechen einen Abwurf und beendete das 1,60 Meter-Springen mit dem dritten Platz und 60.000 Euro mehr in der eigenen Kasse. Ihm folgte auf Rang vier Marcus Ehning aus Borken mit dem französischen Wallach Pret à Tout. Ebenfalls fehlerfrei waren sie nur einen Hauch langsamer als Ahlmann mit Epleaser van’t Heike und erhielten ein Preisgeld von rund 40.000 Euro. Auch Hans-Dieter Dreher aus Eimeldingen hatte das Stechen erreicht. Sein Holsteiner Contender-Nachkomme Cool and Easy kassierte jedoch einen Abwurf, sodass die beiden am Ende auf Platz acht landeten. Ein Highlight des Pariser Turniers ist das Springen für Paare, deren Konstellation per Los entschieden wird. In diesem 1,60 Meter-Springen ritten Daniel Deußer auf dem belgischen Hengst Hidalgo und Laura Renwick aus Großbritannien mit dem KWPN-Wallach Bintang II auf den dritten Platz. Gewonnen wurde dieser Wettbewerb von einem finnisch-schweizerischem Paar: Anna-Julia Kontio (FIN) auf dem französischen Hengst Pacific des Essarts und Romain Duguet (SUI) im Sattel der Selle Francais-Stute Twentytwo des Biches waren das einzige Paar ohne Strafpunkte in beiden Umläufen. Für die Sieger gab es jeweils 25.000 Euro Preisgeld. Ludger Beerbaum, der mit Colestus und Chaman zwei Pferde in Paris an den Start brachte, sprang auch ein paar Mal in die Geldränge, verpasste jedoch im Großen Preis nach einem Abwurf seines Hengstes Chaman den Einzug ins Stechen.

Foto: Frédéric Chéhu/Hermès

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