Riesenbeck: Global Champions Tour mit neuer Etappe

Die Bucht von St. Tropez, der Yachthafen von Monaco, der Eiffelturm in Paris, der Strand von Miami Beach, die Skyline von New York – die Global Champions Tour ist bekannt für ihre exklusiven Locations. Nun kommt eine hinzu, die den internationalen Glamour vermissen lässt: Riesenbeck, das am Rande Nordrhein-Westfalens gelegene Örtchen, will im kommenden Sommer Gastgeber der Tour sein. Auf der Reitanlage Riesenbeck International, die Ludger Beerbaum mit seinen Partnern zu einen respektablen Veranstaltungszentrum ausgebaut hat und die im vergangenen Jahr auch die Europameisterschaft der Springreiter beherbergte, wird sich die Parcourselite vom 21. bis 23. Juli 2023 ein Stelldichein geben. Hausherr Ludger Beerbaum sagte erfreut: „Wir sind mehr als glücklich, Teil dieser besonderen Serie zu sein. Das Riesenbecker Rasenstadion wird damit erneut Schauplatz eines internationalen Top-Reitsportereignisses sein."

Grund für die Verlegung der Etappe ins Münsterland ist der Ausstieg Hamburgs aus der Serie. In den vergangenen Jahren fand die Global Champions Tour am Himmelfahrtswochenende gemeinsam mit dem Klassiker Deutsches Spring-Derby statt. Nun haben sich Hamburgs Turnierchef Volker Wulff und der Niederländer Jan Tops, Kopf der Global Champions Tour, nicht mehr über die künftige Zusammenarbeit einigen können und sich getrennt. Die zweite deutsche Etappe in Berlin war schon im Vorjahr nicht mehr zustande gekommen. Da Deutschland aber nicht ganz aus dem Tourkalender fallen sollte, wurde nun der neue Standort Riesenbeck ausgeguckt.

In Hamburg bläst man trotz des Verlusts der hoch dotierten Global Champions Tour kein Trübsal. Immerhin lockt das Deutsche Spring-Derby zig tausend Menschen in den Derby-Park Klein Flottbek. „Das stand für uns immer im Vordergrund und soll auch weiterhin so sein: Das traditionsreiche Derby in Kombination mit modernem Springsport auf Weltniveau“, erklärt Wulff. „Wir hatten die Tour sehr gerne zu Gast in Klein Flottbek, aber Hamburg hat sein eigenes Profil, das ist seit über 100 Jahren etabliert. Dieses Profil darf sich durch einen Seriengast nicht ändern oder verwässern. Deswegen haben wir uns mit der Tour darauf verständigt, den nun auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern“, erklärt Wulff weiter.

 

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