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Rio: Deutsches Dressurteam holt olympisches Gold

Foto: Stefan Lafrentz

Rio:

Deutsches Dressurteam holt olympisches Gold

Mit den Spitzenleistungen im Grand Prix hatte die deutsche Dressurmannschaft den Weg für die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in den vergangenen Tagen bereits geebnet, im anschließenden Grand Prix Special hat das Quartett den Sieg nun perfekt gemacht. Mit dem besten Prüfungsergebnis und einer Wertnote von 83,711 Prozent zauberte Isabell Werth auf der elfjährigen Don Schufro-Tochter Weihegold OLD eine fehlerfreie Glanzleistung auf das Parkett und ließ dabei sogar Titelverteidigerin Charlotte Dujardin (GBR) auf Valegro hinter sich (82,983 Prozent). Dorothee Schneider war ihr im Sattel des Sandro Hit-Nachkommen Showtime dicht auf den Fersen, erhielt für ihre ausdrucksstarke Vorstellung, besonders in der Piaff-Passage-Tour, eine Wertnote von 82,619 Prozent und rangierte damit auf den dritten Platz. Und auch Kristina Bröring-Sprehe und Desperados FRH, Silbermedaillengewinner bei den Europameisterschaften 2015 in Aachen, gelang ein Ritt, der mit über 80 Prozent bewertet wurde (81,401 Prozent, Platz vier). Olympiadebütant Sönke Rothenberger lieferte zwar mit seinem erst neunjährigen Wallach Cosmo das Streichergebnis, konnte sich aber sogar noch in den Top Ten platzieren (76,261 Prozent). Mit einem Gesamtergebnis von 81,936 Prozentpunkten sicherte sich das deutsche Dressurteam mit einem deutlichen Vorsprung die Goldmedaille, dabei wurden die drei besten Ergebnisse aus dem Grand Prix und Grand Prix Special addiert und gemittelt. Die Equipe aus Großbritannien belegte mit 78,595 Prozent den Silberrang, Bronze ging mit 76,667 Prozent an die USA. Damit konnten die deutschen Dressurreiter wieder an ihre Goldserie anknüpfen, denn mit Ausnahme der Olympischen Spiele 2012 ist das schwarz-rot-goldene Team seit 1984 auf dem Viereck ungeschlagen. Einen Rekord erzielte auch Isabell Werth: Mit ihrer nun sechsten Goldmedaille und drei Silbermedaillen gilt sie als erfolgreichste Olympiareiterin aller Zeiten, ein Titel, mit dem sich bislang Dr. Reiner Klimke (sechs Mal Gold und zwei Mal Bronze bei Olympischen Spielen) schmücken durfte.

Am kommenden Montag, den 15. August, wird auf dem Dressurviereck die Entscheidung um die Einzelmedaillen in der Grand Prix Kür fallen. Trotz der hervorragenden Leistungen des deutschen Quartetts werden jedoch nicht alle vier Reiter antreten. Sönke Rothenberger und Cosmo müssen sich dem Reglement beugen, dass pro Nation höchstens drei Reiter startberechtigt sind.

Foto: Das deutsche Gold-Team (v.l.n.r.): Isabell Werth, Dorothee Schneider, Sönke Rothenberger und Kristina Bröring-Sprehe.

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