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Rio: Führungsplätze für Showtime und Cosmo

Foto: Stefan Lafrentz

Rio:

Führungsplätze für Showtime und Cosmo

Was für ein Paukenschlag! Die deutschen Dressurreiter haben gleich zu Begin der Dressurwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio ihre Stärke demonstriert und nach der ersten Hälfte der Starter im Grand Prix die Führung übernommen. Der erst 21 Jahre alte Olympia-Debütant Sönke Rothenberger aus Bad Homburg war als erster des deutschen Teams mit seinem niederländischen Wallach Cosmo in das Viereck eingeritten und erreichte nach einer fehlerfreien Vorstellung ein Ergebnis von 77,329 Prozent – das bedeutete zu diesem Zeitpunkt die Führung. Anschließend sagte er in einer Presserunde: "Es war ein richtig tolles Gefühl hier bei Olympia einzureiten, ich wusste, dass das ganze Team voll hinter mir steht. Ich hatte die Order, eine sichere Runde zu drehen, um auch ein bisschen den Druck rauszunehmen in Hinsicht auf die Mannschaftsentscheidung. Cosmo und ich haben alles gegeben und ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit meinem Ritt. Die Piaffen hätten noch ein bisschen energischer sein können. Ich hoffe, dass wir im Special daran anknüpfen können, denn der Special liegt Cosmo sehr. Ich hatte das Gefühl, dass Cosmo sich hier im Viereck wohl gefühlt hat und jetzt drücke ich den anderen die Daumen und hoffe, dass sie auch tolle Runden zeigen.“ Dorothee Schneider aus Framersheim betrat mit dem zehnjährigen Hannoveraner Showtime FRH als zweites Team-Mitglied das Prüfungsviereck und spielte ihr Können und die Qualitäten ihres Spitzenpferdes voll aus: mit 80,986 Prozent übernahm sie ganz klar die Führung des Teilnehmerfeldes. "Ich bin einfach nur begeistert. Ich hatte das Gefühl, unser Zusammenspiel war heute super. Showtime hat mir sehr gut zugehört, er war immer vor den Hilfen, die Anlehnung war top. In den blöden Linkspirouetten hatten wir ein kleines Missverständins, aber die Freude über das super Mannschaftsergebnis überwiegt", sagte Dorothee Schneider nach ihrem Ritt. Hinter Dorothee Schneider und Sönke Rothenberger reihte sich auf Platz drei die Britin Fiona Bigwood mit Orthilia (77,157 Prozent) ein. In der Teamwertung, die pro Nation aus den beiden Einzelergebnissen der Reiter gemittelt wurde, genießt Deutschland nach dem ersten Teil des Grand Prix einen deutlichen Vorsprung und hält mit 79,157 Prozent die klare Führung vor den Niederlanden (75,271 Prozent) und den Briten (74,921 Prozent). Für die Niederlande konnte nur das Ergebnis von Edward Gal mit Voice gezählt werden, da seine Teamkollegin Adelinde Parzival in der Prüfung aufgab. Ihr 19 Jahre altes Championatspferd Parzival habe sich nicht fit angefühlt.

Die Mannschaftswertung setzt sich aus dem Ergebnis im Grand Prix und Grand Prix Special zusammen. Am heutigen Tag werden für Deutschland Kristina Bröring-Sprehe mit ihrem Desperados um 17.21 Uhr deutscher Zeit an den Start gehen, um 20.51 folgt Isabell Werth mit Weihegold. Der Grand Prix Special findet am Freitag statt. Der Grand Prix zählt jedoch nicht nur für die Mannschaftsmedaille, er ist gleichzeitig Qualifikation zur Grand Prix Kür, die am Montag, den 15. August über die Einzelmedaille der Dressurreiter entscheidet.

 

Foto: Dorothee Schneider mit Showtime.

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