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Schock: Rio-Aus für Jungs Takinou

Am Aachener Wochenende war definitiver Nennungsschluss für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, jetzt ereilt das deutsche Vielseitigkeitsteam eine erschreckende Nachricht: Das Rio-Pferd von Michael Jung, fischerTakinou, kann an den Spielen nicht teilnehmen!  Multichampion Jung berichtet, sein neunjähriger Angloaraber, mit dem er 2015 die Europameisterschaft und letztes Wochenende die Einzelwertung beim CHIO in Aachen gewonnen hatte, an einem fiebrigen Infekt erkrankt sei und bis Rio nicht wieder fit werden würde. Auf seiner Facebook-Seite heißt es: „Heute muss ich die schlimmste Nachricht des Jahres schreiben. fischerTakinou hat sich nach seinem Sieg in Aachen einen fiebrigen Infekt zugezogen und kann nicht nach Rio fliegen. Diesen Infekt wird er nicht rechtzeitig auskurieren und wenn doch, dann wollen wir ihm die Reise und den Wettkampf nicht zumuten. So wurde mit den Trainern, Karsten Rohde und meiner Familie entschieden, dass ich auf meinen Favoriten verzichten muss und Sam nun auf die große Reise geht. Das wichtigste ist, dass Taki schnell wieder gesund wird und auch Sam auf eure gedrückten Daumen zählen kann.“

Nun besitzt Michael Jung den Luxus, gleich drei Top-Pferde im Stall stehen zu haben, die sich alle für Rio qualifiziert hatten. Als Ersatz für fischerTakinou soll nun Sam einspringen. Mit ihm hatte Jung 2012 Doppelgold bei den Olympischen Spielen gewonnen, war 2010 Doppelweltmeister in Kentucky geworden, der Sieg beim Viersterne-Klassiker in Badminton mit Sam bescherte ihm außerdem den Sieg im Grand Slam. Mit Sam stünde also einer erfolgreichen Teilnahme von Michael Jung an den Olympischen Spielen nichts im Wege, oder doch? Das Problem ist noch nicht ganz gelöst, denn aufgrund des abgelaufenen Nennungsschlusses könnte die Bürokratie dem Pferdetausch einen Strich durch die Rechnung machen. „Zu berücksichtigen sind sowohl das Regelwerk des internationalen Pferdesportverbandes (FEI) als auch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), und insbesondere die komplizierten Auflagen der zuständigen Behörden in Brasilien“, sagt Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und Chef de Mission der deutschen Reiter in Rio. Da heißt es also Daumen drücken, dass die Bürokratie Deutschlands erfolgreichstem Vielseitigkeitsreiter und Titelverteidiger keine Steine in den Weg legt.

 

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