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Umsatzsteuer: Vereine werden stärker zur Kasse gebeten

Bislang mussten gemeinnützige Vereine mit Pensionspferdehaltung nur einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Dienstleistungen zahlen, die im Zusammenhang mit der Pensionspferdehaltung stehen. Dem hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 10. August 2016 (VR 14/15) nun widersprochen. Künftig müssen die Vereine den vollen Umsatzsteuersatz von 19 Prozent bezahlen. Das Argument, für das sich auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) stark machte, dass es sich doch um eine Dienstleistung handele, die im engen Zusammenhang mit einem Sport stünde, wurde nicht anerkannt. Rainer Reisloh, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der FN, empfiehlt Vereinen, nach anderen Lösungen zu suchen: „Wir empfehlen Vereinen, sich in jedem Fall mit dem zuständigen, steuerlichen Berater über die aktuelle Situation in Verbindung zu setzen.“ In der Pressemitteilung der FN heißt es: „Dabei sollten Vereine auch überlegen, ob gegebenenfalls eine andere Gestaltung der Pensionspferdehaltung für den Verein in Betracht kommt. Denkbar wäre, dass der Verein lediglich die Boxen an die Stallgemeinschaft der Pferdebesitzer verpachtet, für mindestens sechs Monate. Damit würde der gemeinnützige Reitverein umsatzsteuerbefreite Einnahmen gemäß § 4 Nr. 12a Umsatzsteuergesetz (UStG) der Stallgemeinschaft berechnen. Ertragssteuerlich erzielt der Verein diese Einnahmen im Rahmen der steuerbefreiten Vermögensverwaltung. Die Stallgemeinschaft wiederum würde diese Kosten zuzüglich der Kosten für Fütterung, Einstreu etc. und gegebenenfalls Personalkosten auf die einzelnen Privat-Pferdebesitzer dieser Stallgemeinschaft umlegen. Dieses Modell hätte den Vorteil, dass der Hauptkostenanteil, nämlich die Boxenzurverfügungstellung, umsatzsteuerbefreit bliebe.“

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