PferdeSport International Ausgabe 05/2019

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WEG 2018: Goldenes Dressurteam

Die deutsche Dressurmannschaft wurde ihrer Favoritenrolle souverän gerecht: Bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA sicherte sich die Equipe (Isabell Werth, Sönke Rothenberger, Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider) mit deutlichem Vorsprung vor den Konkurrenten aus den USA die Goldmedaille und verteidigte den Weltmeistertitel von 2014.

Nachdem Jessica von Bredow-Werndl mit ihrer elfjährigen Trakehner-Stute Dalera BB (76,667 Prozent) und Dorothee Schneider mit dem bayerischen Wallach Sammy Davis jr. (75,062) bereits am ersten Grand Prix-Tag das Team in Führung gebracht hatten, machten Sönke Rothenberger und Isabell Werth im zweiten Teil des Mannschaftswettbewerbs „den Sack zu“. Rothenberger und der elfjährige niederländische Wallach Cosmo leisteten sich lediglich einen kleinen Schnitzer beim Rückwärtsrichten und beendeten den Grand Prix mit 81,44 Prozent. Isabell Werth als Schlussreiterin präsentierte die 14-jährige Bella Rose in bestechender Form. Vier Jahre nach ihrem ersten Start bei den Weltreiterspielen in Caen war die so lange verletzte Belissimo-Tochter erneut das beste deutsche Pferd. Die Richter bewerteten das Paar mit 84,829 Prozent. Das Team brachte es auf insgesamt 242,95 Prozentsumme.

Fast zehn Prozent geringer fiel das Mannschaftsresultat für die Gastgeber aus (Silbermedaille mit 233,136 Prozentsumme). Das US-Team punktete erwartungsgemäß stark mit Laura Graves und dem 16-jährigen KWPN-Wallach Verdades. Zwar sprang auch dieses Paar über die 80-Prozent-Marke, aber Bella Roses konnte Verdades nicht „gefährlich“ werden. Mit 81,537 Prozent und Platz zwei im Grand Prix gelten Graves und Verdades aber als sichere Gewinner einer Einzelmedaille.

Auf den Bronzerang ritten die Briten (229,628). Besonders gespannt war man auf Charlotte Dujardin, die ihr neues Pferd Mount St. John Freestyle erstmals auf großer Bühne präsentierte. Die erst neunjährige Hannoveraner Stute kam zwar nicht ohne kleine Macken durch die Lektionen, aber sie lässt ohne Zweifel ihr großes Potenzial für die Zukunft erkennen. Im Grand Prix wurde es mit 77,764 Prozent Platz fünf.

Auf den weiteren Plätzen in der Mannschaftsentscheidung folgen Schweden (4./229,456), Niederlande (5./223,644), Spanien (6./220,186), Dänemark (7./216,584), Australien (8./210,016), Belgien (207,499) und Russland (10./207,065).

 

 

 

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