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Etliche Spitzenpferde verlassen die sportliche Bühne

Die lange Abstinenz vom Turniersport veranlasst offensichtlich viele Springreiter, ihre etwas älteren Pferde nicht mehr im Training zu halten, sondern in den Ruhestand zu schicken. Prominentes Beispiel aus Deutschland ist der Holsteiner Contagio, zuletzt mit Gerrit Nieberg sehr erfolgreich. Eigentlich war seine Abschiedsparty beim Turnier der Sieger in Münster Ende August geplant, aber dies fällt der Corona-Krise zum Opfer. Bis zum nächsten Jahr wollte Familie Nieberg, der der Hengst gemeinsam mit Hendrik Snoek (Gut Berl) gehört, nicht warten. Nun darf sich der 16 Jahre alte Colman-Sohn (Muttervater Lordanos) ganz auf das Deckgeschäft konzentrieren. Lars Nieberg hatte den Schimmel in den Sport gebracht, dann nahm sein Sohn Max im Sattel Platz. Seit 2016 stellte Gerrit den Hengst vor. Die beiden begeisterten 2017 mit ihrem Sieg im Großen Preis von Frankfurt.

Der Ire Darragh Kenny entschied, dass seine 15 Jahre alte Babalou, Tochter des Balou du Rouet aus einer Silvio I-Mutter, eine neue Karriere in der Zucht einschlagen soll. Mit der Oldenburger Fuchsstute gewann Kenny die Großen Preise von Lexington 2018 uns 2019. Der größte Erfolg des Paares war der vierte Platz im Großen Preis von Aachen 2018. Vor Kenny hatte bis Frühjahr 2017 Todd Minikus Babalou geritten und unter anderem im Weltcupspringen von Ocala gesiegt.

Auch für die vom Pedro Veniss gerittene For Pleasure-Tochter For Felicila brechen neue Zeiten an. Der Brasilianer gab bekannt, dass die ebenfalls 15 Jahre alte Hannoveraner Stute in den Zuchteinsatz gehen wird. 2017 hatte das Paar seinem Team den ersten Platz im Nationenpreis von Hickstead gesichert und seitdem mehrere Große Preise auf Drei-Sterne-Level mir einem Sieg beendet.

Schluss mit Sport ist auch für Evelina Toveks Wallach Oz de Breve. Sechs Jahre lang war die Schwedin mit dem nun 18 Jahre alten französischen Dollar du Maurier-Sohn im internationalen Sport unterwegs.

 

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