PferdeSport International Ausgabe 26/2018

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Ausgabe 26/18

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Leseproben Ausgabe 26/2018

München
Foto: Stefan Lafrentz

München

Schon oft hatte Christian Ahlmann versucht, „Rider of the Year“ zu werden, 2018 hat es endlich geklappt. „Es war ein großes Ziel von mir, die DKB-Riders Tour einmal zu gewinnen, und ich freue mich wirklich riesig“, gab der frisch gekürte Titelträger erleichtert zu Protokoll. Er wie auch die Zweite, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, mussten bis zum Schluss zittern. Als letzter Starter im Großen Preis hätte Andreas Kreuzer noch mit Ahlmann gleichziehen können. „Dann hätten wir zwei Sieger gehabt und uns mit den Autos etwas einfallen lassen müssen“, verriet Turnierleiter Volker Wulff. Dazu kam es nicht …
Im Portrait: Daily Mirror
Foto: Stefan Lafrentz

Im Portrait: Daily Mirror

Es war einmal ein wunderschönes schwarzes Pferd, das durch die Reithalle schwebte. Und eine Schweizer Dame, die es verzückt anschaute. Sieben Jahre alt war das Pferd, ein westfälischer Rapphengst von Damon Hill, der in der Reithalle von Hubertus Schmidt in Borchen-Etteln von dessen Bereiter Raphael Thomas gerade geritten wurde. Die Dame war Flora Keller, die damals nur zu einem Lehrgang kam. „Dann kam Ken in die Halle. Ich habe noch nie so ein wunderschönes Pferd gesehen, das sich so schön bewegt. Ich ließ ihn von Holga Finken ausprobieren und der hat nur vor Freude gelacht. Eine Woche später gehörte er mir und stand bei Holga im Stall“, denkt Flora Keller an den Kauf von Daily Mirror zurück. Ken ist eines der speziellsten, intelligentesten und feinfühligsten Pferde, das ich je geritten habe“, schwärmt Benjamin Werndl über den 14-jährigen mehrfachen Grand Prix-Sieger. „Er ist der perfekte Gentleman, möchte nie etwas falsch machen.“ Vor zwei Jahren kam der aus der Vollschwester zum ehemaligen Warendorfer Landbeschäler Fidermark gezogene Westfale zu Werndls nach Aubenhausen und startete eine zweite Karriere...
Neue Serie Vet-Check: Bronchitis
Foto: Christiane Slawik

Neue Serie Vet-Check: Bronchitis

Winterzeit ist Hustenzeit. Allerdings nicht wegen der Kälte, sondern weil die Pferde zu wenig Frischluft bekommen. Husten beim Pferd wird nämlich meist durch Staub und Gase ausgelöst, die vor allem im Stall vorkommen. „Dass mehr Pferde im Winter husten, weil sie sich erkälten, ist ein weit verbreiteter Irrglaube“, erklärt Tierarzt Dr. Christian Bingold von der Pferdeklinik Großostheim. „Kalte Temperaturen schaden dem Pferd überhaupt nicht.“ Klar: Man soll verschwitzte Pferde nie in die Zugluft stellen, und geschorene Pferde brauchen natürlich eine Decke. Ansonsten macht Kälte Pferden aber nichts aus. „Der Atemapparat ist hingegen eines der empfindlichsten Systeme im Pferdekörper“, sagt der Fachtierarzt. „Und gesunde Atemwege brauchen vor allem eins: saubere Luft. Denn nur dann bleibt die Lunge frei von schädlichen Umweltbelastungen wie Staub, Ammoniak oder Pilzsporen.“ ...