PSI Magazin Ausgabe 22-23/20

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Ausgabe 22-23/20

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Leseproben Ausgabe 22-23/2020

Titelkämpfe in Balve: Erstes Gold für Jessica
Fotos: Stefan Lafrentz

Titelkämpfe in Balve: Erstes Gold für Jessica

 Ein paar hundert Zuschauer, hochklassiger Sport, beste Stimmung und feinstes Spätsommerwetter – die Deutsche Meisterschaft Dressur in Balve war das wohl schönste Turnier dieses von der Corona-Pandemie gebeutelten Sommers – und alles andere als eine Notlösung. Die Titelkämpfe gerieten zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl. Letztlich verließen beide die DM mit der Goldmedaille: Isabell Werth gewann mit der Oldenburgerin Weihegold die Kür, Jessica von Bredow-Werndl siegte mit der Trakehner Stute Dalera BB im Grand Prix Special und freute sich über ihren ersten Titel „Deutsche Meisterin“.
Luhmühlen: Mutter-Tochter-Triumph im Busch
Foto: Stefan Lafrentz

Luhmühlen: Mutter-Tochter-Triumph im Busch

Ingrid Klimke (52) und ihre 18-jährige Tochter Greta Busacker haben ein neues Kapitel Vielseitigkeitsgeschichte geschrieben: Sie wurden beide am selben Tag in Luhmühlen Deutsche Meisterin, Ingrid bei den Senioren und Greta in der Altersklasse der Junioren. Ingrid Klimke sicherte ihren nunmehr fünften Meister-Titel nicht mit ihrem Oldenburger Erfolgspferd Hale Bob, mit dem sie zweimal Europameisterin (Einzelwertung) geworden war und der diesmal nur Platz 17 belegte, sondern mit der Brandenburgerin Asha P. Spätestens jetzt steht für Ingrid Klimke fest: Die Askari-Tochter ist ein Pferd für Olympia 2021.
Gut Aiderbichl: Europas größter Gnadenhof
Foto: Pamina Pollanz, Gut Aiderbichl

Gut Aiderbichl: Europas größter Gnadenhof

770 Pferde, geschätzte 6.000 Tiere insgesamt, verteilt auf 30 Höfe – Gut Aiderbichl lässt sich mit dem Begriff „Gnadenhof“ nur unzureichend beschreiben. Es ist ein gigantisches, marketingorientiertes Unternehmen, das Millionen von Euro für eine gute Sache bewegt: Tieren zu helfen. Die Zentrale des Großunternehmens ist in Henndorf vor den Toren Salzburgs. Allein auf diesem Betrieb haben rund 1.000 teils notleidende Tiere eine neue Heimat gefunden. Zu ihnen gehören auch ehemalige Turnierpferde, deren Besitzer sie aus persönlichen oder finanziellen Gründen nicht mehr halten konnten. PSI hat Gut Aiderbichl besucht.