Doha: Marcus Ehning und Stargold Sieger im Großen Preis

Foto: Stefan Lafrentz

Doha: Marcus Ehning Sieger im Großen Preis

Wenn die Scheichs in Katars Hauptstadt Doha zum Turnier im ultramodernen Reitsportzentrum Al Shaqab laden, packen die internationalen Spitzenreiter gerne ihre Sachen und reisen mit ihren Pferden in die arabische Welt. Die sportlichen Bedingungen dort sind exzellent, die Hotels nicht minder, und das Preisgelder kann sich sehen lassen. Allein für den Großen Preis schütten die Veranstalter 410.000 Euro aus.

Großverdiener war an diesem Wochenende Marcus Ehning. Zunächst ritt er mit dem zwölfjährigen Oldenburger Stakkato Gold-Sohn Stargold zum Sieg in einem 1,50 Meter Springen, zwei Tage später gelang dann der große Wurf: Wie schon im Vorjahr gewann das Paar den Großen Preis. Zwei Siege in Folge – das hatte bislang noch kein Reiter in Al Shaqab geschafft. Der erneute Triumph machte sich für den 48-Jährigen mit 135.000 Euro (brutto) wahrlich bezahlt. „Stargold ist der viel größere Star, als ich es bin. Ich bin sehr stolz auf ihn“, sagte Ehning.

39 Paare waren im Großen Preis am Start, 18 von ihnen qualifizierten sich für die zweite Runde. Sieben Reiter blieben auch in Runde zwei fehlerfrei, unter ihnen drei deutsche: Marcus Ehning mit Stargold, Philipp Weishaupt mit dem Hannoveraner Coby und Christian Kukuk mit der belgischen Stute Nice van’T Zorgvliet. Ein Stechen musste also die Entscheidung bringen. Und hier hatte Marcus Ehning den richtigen Riecher für die optimale Linie: Bei 41,74 Sekunden blieb die Uhr stehen, fehlerfrei versteht sich. Nur wenig langsamer passierten der Franzose Simon Delestre mit dem Zangersheider Wallach Dexter Fontenis die Ziellinie, auch diese beiden meisterten den Kurs ohne Abwurf (42,03). Dies gelang auch dem Japaner Mike Kawai und dem französischen Wallach Saxo de La Cour (44,98). Die beiden Riesenbecker Bereiter im Stall Beerbaum, Philipp Weishaupt und Christian Kukuk hatten jeweils einen Abwurf zu verzeichnen, es wurden die Plätze vier und sieben.

Christian Kukuk hatte am Tag zuvor mit dem belgischen Hengst Mumbai ein 1,55 Meter-Springen mit Stechen gewinnen können. Sein Chef Ludger Beerbaum war auch am Start. Im Sattel der OS-Stute Mila verpasste er im Großen Preis allerdings das Stechen und platzierte sich an 13. Stelle. Die meisten Pferde bleiben nun in Al Shaqab, denn dort startet am kommenden Wochenende die Global Champions Tour in ihre neue Saison.

 

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