Lexington: Sandra Auffarth reitet auf Platz vier

Das erste Fünf-Sterne CCI der neuen Saison führte die internationale Vielseitigkeits-Elite nach Lexington im US-Bundesstaat Kentucky. Aus Deutschland hatten sich Sandra Auffarth mit Viamant du Matz und Alina Dibowski mit Barbados auf den Weg gemacht. Auffarth und ihr französischer Wallach belegten nach der Dressur nur den neunten Platz (30,2 Minuspunkte), weil sich der Fuchs vor einer Kamera am Viereck erschrocken hatte. Im Gelände gelang dem Paar, das im vergangenen Jahr Mannschafts-Gold bei der Weltmeisterschaft in Pratoni del Vivaro gewonnen hatte, eine fehlerfreie Runde, ebenso im abschließenden Parcours. Schlussendlich beendeten die 36-Jährige und Viamant du Matz („Mat“) die anspruchsvolle Prüfung mit ihrem Dressurergebnis – und Platz vier. Bundestrainer Peter Thomsen zeigte sich schon nach dem Geländeritt sehr zufrieden. „Das Gelände war für mich eine anspruchsvolle Fünf-Sterne-Prüfung. Es hatte von den Hindernissen her reelles Fünf-Sterne-Niveau, war aber durch das kupierte Gelände auch konditionell schwer und anspruchsvoll. Wir haben gesehen, dass die Pferde topfit sein und Stehvermögen haben mussten, um hier in die Zeit zu laufen. Als Reiter musste man sehr viel Gefühl für die Strecke haben, dass man sich die richtig einteilt. Sandra hatte einen überragenden Ritt. Das freut mich für ihr Pferd und für sie, dass sie hier zeigen konnten, was sie können.“

Für die erst 22-jährige Alina Dibowski verlief das Fünf-Sterne-Debüt nicht so glücklich. Nach Platz elf in der Dressur (30,7) war die Geländeprüfung am sechsten Hindernis beendet. Schon an Hindernis vier hatte sich die Einzelstarterin der WM 2022 einen Fehler eingehandelt. An Nummer sechs, Hauptklippe der Geländekurses, kassierte sie noch einen Vorbeilaufer und gab auf.

Alina Dibowski war nicht die Einzige, die an diesem Hindernis Probleme hatte. Auch die amtierende Weltmeisterin Yasmin Ingham aus Großbritannien, die mit Banzai du Loir als Führende nach Dressur ins Gelände gestartet war, kassierte hier einen Fehler und fiel damit ins Mittelfeld zurück.

So durften sich die Zuschauer in Lexington/USA erstmals nach 15 Jahren wieder über einen Heimsieg freuen: Die Olympiareservistin Tamra Smith aus Kalifornien, im vergangenen Jahr Neunte bei der Weltmeisterschaft in Pratoni, beendete mit ihrem 17-jährigem DSP-Wallach Mai Baum (v. Loredano) das CCI5*-L mit ihrem Dressurergebnis von nur 24,2 Minuspunkten und verwies damit den Briten Tom McEwen mit JL Dublin (27,8) und ihre Landsfrau Elisabeth Halliday-Sharp mit Miks Master C (28,5) auf die Plätze zwei und drei.

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