Mechelen: Hans-Dieter Dreher Zweiter im Weltcup-Springen

Das belgische Publikum hatte allen Grund zur Freude, denn sein Reiter Wilm Vermeir sprang zum Sieg im Weltcup-Springen beim CSI5* in Mechelen. In den Messehallen legte die Serie ihre neunte Etappe ein. Der 43-jährige Vermeir saß im Sattel seines langjährigen Partners Iq van het Steentje, einem in Belgien gezogenen, 14 Jahre alten Nachkommen des Toulon, der schon als Fohlen zu Familie Vermeir kam. Die beiden gehörten zu den fünf Paaren, die den Umlauf des Weltcup-Springens ohne Fehler beendet und sich einen Platz im Stechen gesichert hatten. Hier lag zunächst Hans-Dieter Dreher mit der Topzeit von 35,19 Sekunden in Führung, aber als letzter Starter konnte Vermeir seinen deutschen Konkurrenten noch unterbieten: 34,45 Sekunden bedeuteten den Sieg, ein Auto als Ehrenpreis und zusätzlich 47.500 Euro Preisgeld.

Hans-Dieter Dreher blickt auf ein erfolgreiches Jahr mit seinem Holsteiner Cous Cous zurück. Der Hengst, Sohn des Cachas (Muttervater Lasino), erzielte mehrere vordere Plätze in Vier- und Fünf-Sterne-Springen und belegte unter anderem Platz fünf im Stuttgarter „German Master“ sowie Platz zwei im Großen Preis von Maastricht. Die drittschnellste Runde gelang Daniel Deußer, dessen Zangersheider Hengst Tobago Z auch in Mechelen wieder seine derzeit exzellente Form unterstrich (0/35,39). Die Plätze vier und fünf belegten die beiden Belgier Pieter Devos mit Mom’s Toupie de la Roque (0/36,11)) und Gilles Thomas mit Calleryama (4/46,55).

Nach neun Etappen der Westeuropa-Liga rangiert der Schwede Henrik von Eckermann mit 68 Punkten an der Spitze, gefolgt von Daniel Deußer (60). Janne Friederike Meyer-Zimmermann ist als zweitbeste deutsche Teilnehmerin aktuell auf Platz sieben (35).

 

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