Prinz Philip war 22 Jahre lang FEI-Präsident

Foto: dpa

Prinz Philip war 22 Jahre lang FEI-Präsident

Der mit 99 Jahren verstorbene Prinz Philip, Ehemann der britischen Königin Elizabeth, war ein begeisterter Pferdemann. Dem Weltreiterverband FEI drückte er nachhaltig seinen Stempel auf. 22 Jahre, so lange wie kein anderer FEI-Präsident, bekleidete er das höchste Amt im Weltreiterband (1964-1986). Ihm gelang es, die FEI internationaler auszurichten, zwischen den unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Kontinente und Disziplinen zu vermitteln und wichtige sportliche Neuerungen wie die FEI Nationenpreisserie der Springreiter einzuführen. Seine Nachfolge trat seine Tochter Prinzessin Anne an, deren Amtszeit vielfach als enttäuschend empfunden wurde.

Prinz Philip war auch als Pferdesportler erfolgreich. Bei den Vierspänner-Weltmeisterschaften gewann er 1980 Mannschafts-Gold und insgesamt dreimal Bronze. Während seiner Zeit in der Marine spielte er Polo und gehörte sogar zu den Top 10 der britischen Polospieler. Seine Leidenschaft für Pferde teilte er mit seiner Ehefrau Elizabeth und gab diese auch an die Kinder weiter. Tochter Anne wurde 1971 Europameisterin in der Vielseitigkeit, und seine Enkelin Zara Tindall, Tochter von Anne, gewann sogar 2006 die Goldmedaille bei der Vielseitigkeits-Weltmeisterschaft in Aachen.

 

News >

München: Feiertage für Jessica von Bredow-Werndl

Olympia-Qualifikation geschafft, persönliche Rekorde aufgestellt: Beim Turnier Pferd...

[ mehr]

Redefin: Richard Vogel siegt und siegt

Richard Vogel ist nicht zu bremsen. Wenige Tage zuvor war der 24-Jährige mit drei Siegen und...

[ mehr]

Mannheim: Michael Jung gewinnt die Badenia

Das Siegen ist er gewohnt. In seiner Paradedisziplin Vielseitigkeit sowieso, aber auch im...

[ mehr]

Mannheim: Bella Rose und Weihegold strahlen

Die Nummer 1 und 2 an einem Tag auf dem selben Turnier – das hatte es vorher wohl noch nie...

[ mehr]

Hagen: Dujardin und von Bredow-Werndl liefern sich Zweikampf

Als „Sport Edition“ ohne Zuschauer und mit den üblichen Corona-Abstandsregeln richtete Ullrich...

[ mehr]