Heiner Engemann wird Nationaltrainer Kolumbiens

Foto: Stefan Lafrentz

Heiner Engemann wird Nationaltrainer Kolumbiens

Neue Aufgaben warten auf Heinrich-Hermann (Heiner) Engemann: Zum 1. Januar wird er für zunächst vier Jahre Nationaltrainer der kolumbianischen Springreiter und gibt seinen Job als Co-Bundestrainer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) auf. Engemann unterhält seit vielen Jahren intensive Kontakte zur Springreiterszene des südamerikanischen Landes. „Ich war bereits 27 Mal in Bogota, habe Lehrgänge gegeben, Freunde gefunden und Kunden dort“, erzählt der 61-Jährige, der in Porta Westfalica lebt und gemeinsam mit Bundestrainer Otto Becker viele Championate gemanagt. Nun fragte der kolumbianische Reitsportverband an, ob er das Training der Springreiter übernehmen könne. Engemann: „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber das Angebot ist eine sichere wirtschaftliche Basis für die nächsten Jahre. Hier in Deutschland bin ich Assistenztrainer ohne Festanstellung. Durch Corona hat sich auch meine wirtschaftliche Situation verschlechtert.“

Ein Drittel der international agierenden Springreiter Kolumbiens lebt in Frankreich, Belgien und den Niederlanden, ein zweites Drittel in den USA und nur ein Drittel im Heimatland. Nun wird sich Engemann in den ersten Monaten des kommenden Jahres viel auf Reisen begeben, um einen exakten Überblick zu bekommen und neue Strukturen zu schaffen. „Der neue Reitsport-Präsident des Landes ist ein sehr akribischer Mann, der den Spitzensport fördern möchte. Auch für die Dressur und die Vielseitigkeit wurden neue Trainer eingestellt, die Vierjahresverträge bis zu den Olympischen Spielen von Paris erhalten haben.“

Jetzt muss das DOKR einen Nachfolger für Heiner Engemann finden. Besonders seine Arbeit als U25-Bundestrainer verlief äußerst erfolgreich und hat nicht zuletzt mit dem auch von ihm ins Leben gerufenen U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport vielen Talenten den Weg nach oben geebnet.

 

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