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Rio: Einzel-Medaillen für Isabell Werth und Kristina Bröring-Sprehe

Foto: Stefan Lafrentz

Rio:

Einzel-Medaillen für Isabell Werth und Kristina Bröring-Sprehe

Nachdem die deutschen Dressurreiter bereits Gold in der Mannschaftswertung erkämpft hatten, ging es im Anschluss um die Einzelwertung in der Grand Prix Kür.  Kein Vorbeikommen gab es an Titelverteidigerin Charlotte Dujardin (GBR) mit ihrem Superstar Valegro. Das Paar erhielt mehrmals die Höchsatnote zehn und beendete ihre neue extra für Rio komponierte Kür-Vorstellung mit einem Rekordergebnis von 93,857 Prozent. Die Goldmedaille war der Britin damit nicht mehr zu nehmen. Isabell Werth, die mit der elfjährigen Don Schufro-Tochter Weihegold als letzte Starterin ins Viereck ritt, legte eine nahezu perfekte Runde hin und holte mit einer Wertnote von 89,071 Prozent die Silbermedaille nach Deutschland. „Das war einfach phantastisch, etwas ganz Besonderes, was man so nicht erwarten konnte“, sagte eine strahlende Isabell Werth im Anschluss. „Ich kenne zwar Weihe schon mehrere Jahre, hatte aber eigentlich nur acht Monate, um mit ihr zusammenzuwachsen. Die Erfahrungen, die wir in Aachen gesammelt haben, waren ganz wichtig. Es war ein heißer Tag heute in Rio. Es ist schwierig für die Pferde, mit diesen verschiedenen Temperaturen hier umzugehen, aber sie haben das ganz fantastisch gemacht. Wir hatten nur einen kleinen Fehler, es waren insgesamt grandiose Olympische Spiele.“ Und auch die Bronzemedaille ging mit Kristina Bröring-Sprehe an eine deutsche Reiterin. Die Vizeeuropameisterin von Aachen 2015 musste im Sattel ihres Desperados ein paar kleine Fehler  einstecken, erhielt aber noch satte 87,142 Prozent. „Es war mein Traum, noch eine Olympische Medaille zu holen. Jetzt sind es zwei. Das ist unglaublich. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und stolz auf Desperados. Es waren einige gute Sachen drin, aber am Ende war etwas die Luft raus. Es fehlte die Tragkraft in der Passage und ich musste mehr arbeiten als gewöhnlich. Aber Desperados hat das sauber nach Hause gebracht. In der Galopppirouette hat er richtig mitgekämpft. Das heiße Wetter hat ihm zu schaffen gemacht. Wenn er jetzt nach Hause kommt, bekommt er erstmal ein paar Monate Pause und darf relaxen. Dann werden wir uns mit Monica Theodorescu kurzschließen und überlegen, wie es weitergeht.“ Dorothee Schneider mit Showtime landeten nach einem Ergebnis von 82,946 Prozent auf Rang sechs. Das Paar hatte im Viereck viel riskiert, jede Menge Höhepunkte gezeigt, in die mutige Vorstellung schlichen sich aber auch ein paar Fehler ein. Für Bundestrainerin Monica Theodorescu insgesamt ein toller Erfolg bei den Olympischen Spielen in Rio. "Gold, Silber, Bronze, was will man mehr!“

 

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