Rom: David Will gewinnt den Großen Preis

David Will war aus dem Häuschen. Der 33-Jährige feierte beim CSIO5* in Rom einen der größten Triumphe seiner Karriere. Im Sattel des Holsteiner Wallachs C Vier gewann er den mit 400.000 Euro dotierten Rolex Grand Prix. Der italienische Parcourschef Uliano Vezzani hatten es den Reiterinnen und Reitern wahrlich nicht leicht gemacht. Besonders die dreifache Kombination produzierte eine Unmenge an Fehlern. Nur fünf der 50 gestarteten Paare meisterten den ersten Umlauf fehlerfrei. Von den vier Deutschen schaffte dies nur David Will. Kendra Claricia Brinkop und Kastelle Memo, Marcus Ehning und Calanda sowie Patrick Stühlmeyer und Varihoka du Temple verließen den Parcours mit jeweils zwölf Fehlerpunkten und konnten sich nicht für die zweite Runde der 13 besten Paare qualifizieren.

David Will und der Cardento-Concorde-Sohn C Vier beeindruckten auch im zweiten Umlauf mit einer blitzschnellen und fehlerfreien Vorstellung und erreichten das Ziel sogar über zwei Sekunden schneller als die US-Amerikanerin Laura Kraut, die den Hannoveraner Baloutinue (v. Balou du Rouet-Landor S) eingesetzt hatte. Für den Sieg erhielt David Will ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Auch den dritten Platz belegte mit Jessica Springsteen und dem belgische Hengst Don Juan van de Donkhoeve eine US-Amerikanerin. Diese drei Paare waren die einzigen, die beide Umläufe des Großen Preises ohne Abwurf beendet hatten.

Zwei Tage zuvor hatte sich das deutsche Quartett mit denselben Pferden im Nationenpreis prächtig geschlagen und nur knapp den Sieg verfehlt. Ein Stechen zwischen Kendra Claricia Brinkop und Gregory Wathelet musste die Entscheidung bringen. Beide blieben fehlerfrei, aber Wathelet kam einen Hauch schneller ins Ziel. Sieg für Belgien, Platz zwei für Deutschland. Auf dem dritten Platz behaupteten sich mit jeweils acht Fehlerpunkten Frankreich und Brasilien.

Der Nationenpreis des CSIO Rom gehört nicht zur FEI-Nationenpreisserie, die von Longines gesponsert wird. Deshalb konnten die Reiter auch keine Punkte für deren Finale Anfang Oktober in Barcelona sammeln. Wie auch der CHIO Aachen waren die Veranstalter in Rom ihrem langjährigen Sponsor Rolex treu geblieben.

 

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