Pferd in Großbritannien an Influenza gestorben

Foto: Stefan Lafrentz

Pferd in Großbritannien an Influenza gestorben

Weil die Fälle an Influenza erkrankter Pferde derzeit gehäuft auftreten, warnt der Weltreiterverband FEI vor einer Ausbreitung der hoch ansteckenden Krankheit. Ausbrüche in Europa wurden aktuell in Belgien, Frankreich, Irland und Deutschland gemeldet, in England musste ein Pferd sogar aufgrund seines Leidens eingeschläfert werden. Um der Krankheit, die den Atemwegsapparat befällt, Einhalt zu gebieten, appelliert die FEI an Pferdehalter, ihre Tiere regelmäßig gegen das Virus impfen zu lassen. „Die Impfung von Pferden gegen Influenza ist der Schlüssel zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus“, sagt Göran Åkerström, leitender Veterinär der FEI. „Es ist wichtig, dass alle Pferde geimpft werden, unabhängig davon, ob sie an Turnieren teilnehmen oder mit anderen Pferden in Kontakt kommen.“ Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) verlangt in ihrer Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) von Pferden, die an Turnieren teilnehmen, dass sie alle sechs Monate gegen Influenza geimpft werden müssen, um eine Infektion und Ausbreitung zu verhindern. Pferde, die dagegen weniger Kontakt mit anderen Beständen haben, sollten einmal jährlich geimpft werden, eine Grundimmunisierung in allen Fällen vorausgesetzt. „Wie auch in den aktuell auftretenden Fällen handelt es sich bei den erkrankten Pferden  zumeist um nicht geimpfte Pferde“, erläutert Dr. Henrike Lagershausen, Leiterin der FN-Abteilung Veterinärmedizin und Tierschutz. „Es ist daher unabdingbar, den gesamten Pferdebestand zu impfen. Nur durch eine korrekte Grundimmunisierung und regelmäßige Wiederholungsimpfungen kann das Immunsystem genügend Antikörper bilden, um einen Ausbruch der Infektion vorzubeugen oder abzuschwächen.“  (PM)

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